Donnerstag, 16.04.2020, 11.30 – 12.30 Uhr
Moderation: Birgit Weinmann
Plötzlich im Home-Office: Entgrenzung in der digitalen Arbeitswelt

Was haben Webkameras und Toilettenpapier gemeinsam? Sie sind inzwischen gleichermaßen schwer erhältlich, weil viele Beschäftigte mit Präsenzarbeitsplätzen plötzlich im Home-Office arbeiten. Wenn die Arbeit nach Hause kommt, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben – noch stärker als im Normalmodus des flexiblen Arbeitens. Welche typischen Gefährdungen können dadurch entstehen und wie gelingt ein gutes Grenzziehungsmanagement auch in Krisenzeiten? In diesem remote café zeigen wir wesentliche Aspekte von Entgrenzung auf und geben Tipps für gute Arbeit im Home-Office..

Freitag, 17.04.2020, 12.00 – 13.00 Uhr
Moderation: Martin Volz-Neidlinger
Damit zusammenhält, was zusammenarbeitet.
Herausforderungen und Lösungen für Generationen im Team in Home-Office Zeiten.

Mit der Corona-Krise ist vieles anders. Menschen, die sich bisher täglich begegnet sind, arbeiten nun in räumlicher Distanz. Persönliche Begegnungen sind Luxus oder unmöglich geworden. Viele informelle Treffen müssen offiziell und virtuell organisiert werden. Führungsverantwortliche und Teammitglieder machen gemeinsam die Erfahrung, dass dies Einzelnen unterschiedlich gut gelingt. Liegt dies nur an unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen oder spielen hier auch Prägungen der Generationen eine Rolle? Lassen Sie uns darüber sprechen, im remote café. Wir schauen, welche Chancen in der neuen Form der Zusammenarbeit zwischen den Generationen liegen und bringen gute Beispiele auditierter Arbeitgeber mit.

Montag, 20.04.2020, 14.30 – 15.30 Uhr
Moderation: Oliver Schmitz & Gabriele Eylers
Gute Praxis zertifizierter Arbeitgeber: Lösungen in der Krise

Herausfordernde Zeiten für Arbeitgeber und Beschäftigte. Gleichzeitig auch spannend, wirkt die Krise doch auch als Beschleuniger für die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort. In diesem remote café haben wir für Sie gute Beispiele der zertifizierten Arbeitgeber zusammengetragen und stellen diese “Lösungen in der Krise” vor.

Dienstag, 21.04.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Dr. Elisabeth Mantl
Telefon- und Videokonferenz: Tipps für eine wirkungsvolle Gestaltung aus dem Home-Office

Für viele Menschen ist die Nutzung von Telefon- oder Videokonferenztools neu – und allein deshalb eine Herausforderung. Zurzeit sind vor allem viele Tipps zu technischen Tools zu lesen. Doch die Technik allein macht noch keine gelungene Online-Besprechung. Lassen Sie Ihre Gespräche in Telefon- oder Videokonferenzen angenehmer, produktiver und professioneller ablaufen. Wie es funktioniert, dazu haben wir für Sie im remote café einige Erfahrungen und Empfehlungen zusammengetragen.

Donnerstag, 23.04.2020, 9.00 – 10.00 Uhr
Moderation: Ute Lysk
Familienbewusste Unternehmenskultur? Echt jetzt? Gerade jetzt!

Familienbewusste Unternehmenskultur ist in den Zeiten der Coronapandemie wichtiger denn je. Denn gute Instrumente wie z.B. Home-Office können nur dann Beschäftigten und Arbeitgebern helfen, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, wenn Haltung und Kommunikation auch stimmen. Im remote café erfahren Sie praktische Ideen und Hinweise und tauschen sich mit den anderen Teilnehmenden über aktuelle Erfahrungen aus.

Donnerstag, 07.05.2020, 10.00 – 11.00 Uhr
Moderation: Martin Heyer
Fehler machen, aber richtig!

Bloß keine Fehler machen. Ob bei der Arbeit oder im privaten Umfeld, nicht selten fürchten wir den Fehler, wie der Teufel das Weihwasser. In einer auf Effizienz getrimmten Arbeitswelt sind Fehler der Sand im Getriebe immer mit der Befürchtung von persönlichen Konsequenzen verbunden. Die meisten Menschen verwenden deswegen viel Energie darauf, möglichst keine Fehler zu machen, oder zumindest zu verhindern, dass Fehler entdeckt und zum Thema werden. Dabei steckt gerade in Fehlern und Misserfolgen ein riesiges Potenzial. Der richtige Umgang mit Fehlern ist ein entscheidender Faktor für die Persönlichkeitsentwicklung und auch die Weiterentwicklung von Organisationen.
Das remote café will den Impuls für einen Perspektivwechsel geben um das Potenzial in eigenen sowie fremden Fehler zu heben, Wege aufzuzeigen und Fehler zu Entwicklungsmöglichkeiten zu machen.

Mittwoch, 13.05.2020, 9.00 – 10.00 Uhr
Moderation: Dr. Isabelle Kürschner
Zusammenarbeit und Kommunikation im virtuellen Team.

Unser Arbeitsalltag hat sich in den letzten Wochen schlagartig geändert. Home-Office, Führen auf Distanz und virtuelle Teammeetings sind quasi über Nacht zur neuen Realität geworden. Gleichzeitig ist uns bewusst: Was wir derzeit leisten müssen, ist mehr, als nur mobiles Arbeiten. Wir arbeiten im Krisenmodus, unter erschwerten Bedingungen. Wie kann es auch in dieser Zeit gelingen, erfolgreich und produktiv zusammenzuarbeiten und gleichzeitig Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen?
Diese und noch viele weitere Fragen tauchen in der für viele noch völlig neuen Situation immer wieder auf. In unserem remote café werden die Grundzüge der virtuellen Arbeit – Kommunikation – Kollaboration – Selbstorganisation – erläutert und im gegenseitigen Austausch gute Beispiele aus der Praxis diskutiert.

Montag, 18.05.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Elena de Graat
Resilienz – Nie war sie so wertvoll wie heute.

Worauf kommt es an, was kann ich tun, um mit offenen Augen – einigermaßen – stabil und gesund durch diese beruflich, familiär und individuell „verrückte Zeit“ zu kommen? Welches sind die sieben Elemente der (sogenannten) Resilienz, welche habe ich schon gut ausgeprägt an Bord? Wovon kann ich noch deutlich mehr brauchen? Und wie kann ich dafür sorgen?
In diesem remote café erläutern wir Ihnen die Basics, geben Ihnen erste Tipps und sammeln mit Ihnen weiteres hilfreiches Handwerkszeug, um Ihre Resilienz mit Gefühl und Verstand auszubauen.

Dienstag, 26.05.2020, 14.30 – 15.30 Uhr
Moderation: Gabriele Eylers
Führen im digitalen Raum – Im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Vertrauen.

Plötzlich das eigene Team aus dem Home-Office führen? Wie soll das gehen, wenn die Teammitglieder auf mehrere Standorte bzw. Home-Offices verteilt sind? Wie können die gemeinsamen Arbeitsergebnisse sichergestellt und der Kontakt gepflegt werden?
Diese und viele andere Fragen erreichen uns derzeit aus Organisationen, die von heute auf morgen die gemeinsame Zielerreichung und Aufgabenerledigung im digitalen Raum sicherstellen müssen. Im Zuge der ersten Erfahrungen mit der Führung auf Distanz wird schnell deutlich: Für das reibungsarme Gelingen der digitalen Führung braucht es eine neue Art der gemeinsamen Ausrichtung, neue Regeln, Prozesse und Tools, veränderte Haltungen und Verhaltensweisen.
In diesem remote café erhalten Sie einen Überblick über sechs wesentliche Erfolgsfaktoren für gelingende Führung im digitalen Raum.

Freitag, 05.06.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Regine Steinhauer & Silke Güttler
Pflege auf Distanz: Aus den Augen, niemals aus dem Sinn.

Den vielfältigen Herausforderungen, mit denen pflegende Beschäftigte konfrontiert sind, tragen Arbeitgeber zunehmend mit pflegebewussten Maßnahmen Rechnung. Dabei wird ein Aspekt wenig berücksichtigt: die Pflege auf Distanz. Und dies, obwohl die Versorgung bzw. Unterstützung von Pflegebedürftigen bei räumlicher bzw. zeitlicher Entfernung längst kein Randphänomen mehr ist. In diesem remote café gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Wie ist der Stand der Dinge bei Pflege auf Distanz? Ergebnisse aus der berufundfamilie Kurzumfrage
  • Welche Aufgaben haben auf Distanz Pflegende? Welche Belastungen ergeben sich?
  • Warum braucht es betriebliche Unterstützung bei der Pflege auf Distanz?
  • Wie können Arbeitgeber Beschäftigte unterstützen? – Beispiele für Maßnahmen

Mittwoch, 01.07.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Regine Steinhauer & Silja Fiedrich
Pflege in Zeiten von Corona – betriebliche Unterstützung, worauf kommt es an?

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. So bleiben wegen der Krise die rund 4500 Tagespflegeeinrichtungen in Deutschland geschlossen. Besuche in dem stationären Pflegeheimen sind weitgehend untersagt. Vor welchen Herausforderungen stehen pflegende Angehörige, wie wirkt sich dies auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aus?
Zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat die Bundesregierung Mitte Mai die Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen sowie mehr Hilfen für Pflegebedürftige vor allem im ambulanten Bereich. Diese Regelungen gelten bis zum 30. September 2020.
Betrieblich relevante Regelungen betreffen vor allem die kurzzeitige Arbeitsverhinderung und das Pflegeunterstützungsgeld sowie die Flexibilisierung von Pflegezeit und Familienpflegezeit.

  • Überblick über die befristeten neuen Regelungen und Leistungen
  • Betriebliche Unterstützung in besonders schwierigen Zeiten – worauf kommt es besonders an

Freitag, 03.07.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Henrike von Platen (CEO/ Founder FPI Fair Pay Innovation Lab) & Oliver Schmitz
Über Geld spricht man – Der schnelle Weg zur Gleichstellung.

Nicht erst seit Corona ist klar: Solange Frauen weniger verdienen als Männer, wird es nichts mit der Gleichstellung! Doch unter dem Corona-Brennglas wird deutlich, wie groß die Schieflage wirklich ist. Ausgerechnet „systemrelevante“ Berufe werden oft am wenigstens wertgeschätzt, am schlechtesten bezahlt – und überwiegend von Frauen ausgeübt.
Noch immer verdienen Frauen – überall auf der Welt – weniger als Männer. Frauen gehen seltener in Führung, werden seltener befördert, arbeiten häufiger in Teilzeit und setzen länger aus, wenn Kinder kommen. Mit fatalen Folgen für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen, bis hin zur mickrigen Rente. Dabei sind sich eigentlich längst alle einig: Die Lohnlücke muss weg!
Weshalb also hält sich der Gender Pay Gap so hartnäckig? Was steht der Lohngerechtigkeit für alle im Wege? Die Fair-Pay-Expertin Henrike von Platen kennt die Hürden und weiß, was Wirtschaft und Politik, was jede und jeder Einzelne tun kann, um die Lohnlücke zu schließen.
Der erste Schritt: über Geld sprechen. Das tun wir heute in unserem remote café mit Henrike von Platen, die ihr gerade erschienenes Buch „Über Geld spricht man“ vorstellt. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.

Zur Person:
Henrike von Platen gründete 2017 das FPI Fair Pay Innovation Lab, das Unternehmen bei der praktischen Umsetzung nachhaltiger Entgeltstrategien unterstützt. Die Wirtschafts- und Finanzexpertin ist Hochschulrätin, Dozentin und Buchautorin und engagiert sich für ein Ziel: Lohngerechtigkeit für alle.

Dienstag, 21.07.2020, 11.00 – 12.00 Uhr
Moderation: Martin Volz-Neidlinger & Oliver Schmitz
Stark aufgestellt: Gesunde Beschäftigte – resiliente Organisation.

Für resiliente Organisationen braucht man gesunde Beschäftigte. Was sich im ersten Moment so selbstverständlich anhört, ist bei genauer Betrachtung eine große Herausforderung, die neben passenden Angeboten auch eine nachhaltige kulturelle Entwicklung erfordert.
Warum ist der Aspekt Resilienz angesichts der Coronapandemie wichtiger denn je? Wie gelingt die Salutogenese in Bezug auf Resilienz und Krisenbewältigung? Was braucht es jetzt – auch als neue Impulse im BGM?
Martin Volz-Neidlinger und Oliver Schmitz erörtern im Gespräch die wichtigsten Aspekte und die Beziehung zwischen gesunden Beschäftigten und der Resilienz einer Organisation. Hierbei berichten sie auch von ihren Erfahrungen, die sie in der Begleitung von Organisationen sammeln konnten.

Donnerstag, 17.09.2020, 9.00 – 10.00 Uhr
Moderation: Martin Heyer
Anpacken oder einpacken? Krisenkompetenz von Beschäftigten erkennen und fördern.

Jede Krise ist eine Chance; ein Allgemeinplatz aber darum nicht weniger wahr. Die spannende Frage ist aber: Was führt dazu, dass manche Menschen in Krisensituationen aufblühen während andere scheitern? Oder anders formuliert: Gibt es Krisenkompetenz und wie erkenne ich sie bei Mitarbeitenden?

Anhand einiger Thesen möchten wir mit Ihnen zu diesem hoch aktuellen Thema ins Gespräch kommen und uns zu ihren eigenen Erfahrungen in der aktuellen Krise austauschen.

Dienstag, 29.09.2020, 10.00 – 11.00 Uhr
Moderation: Oliver Schmitz
Der Dreh mit der Vereinbarkeit. Krisen- und Turnaround-Management mit familien- und lebensphasenbewusster Personalpolitik.

Wie ist es Ihrer Organisation und Ihren Beschäftigten während der Coronapandemie ergangen? Hat die familien- und lebensphasenbewusste Ausrichtung Ihnen dabei geholfen, durch die Krise zu kommen? Fühlen Sie sich dank Ihrer Vereinbarkeitspolitik personalpolitisch auch für die Zukunft gerüstet?

Unsere aktuelle Publikation “Der Dreh mit der Vereinbarkeit” ist dieser Frage nachgegangen. Die Ergebnisse mit zahlreiche Lösungen und Stimmen aus dem Kreis der auditierten Arbeitgeber stellen wir im Rahmen dieses remote cafés vor.

Donnerstag, 01.10.2020, 13.30 – 14.30 Uhr
Moderation: Martin Heyer
Fehler nicht vermeiden! Wie Fehler zu Innovationsfaktoren werden.

Wenn in Betrieben und Organisationen systematisch über Fehler nachgedacht wird dann liegt der Fokus zumeist auf der Frage „Wie lässt sich das vermeiden?“. Fehlermanagement in diesem Sinn ist sicher ein wichtiges Instrument für betriebliche Verbesserung. Zugleich verstellt der enge Fokus auf die Fehlervermeidung den Blick auf eine andere, mindestens ebenso wichtige, Frage: „Was lässt sich hier lernen?“.

Bei unserem Austausch wollen wir in erster Linie auf die Chancen und Innovationspotentiale schauen, die in Fehlern liegen und mit Ihnen zu der Frage ins Gespräch kommen, wie sich diese Potentiale heben lassen.

Donnerstag, 12.11.2020, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Ursula Nicola-Hesse | Praxisbeitrag: Tanja Bühler, AOK Baden-Württemberg
Systematik statt Zufall – Frauen in Führung. Als Teil des lebensphasenorientierten Personalmanagements.

Wird der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Unternehmen und Organisation zukünftig automatisch steigen? – Eher nicht!
Unternehmen und Organisationen, denen es erfolgreich gelingt, weibliche Potenziale für Führungskarrieren zu gewinnen und zu halten, haben das Thema zur Chef*innensache gemacht und überlassen es nicht dem Zufall.
Schauen Sie mit uns auf Rahmenbedingungen und Instrumente für mehr Frauen in Führung und profitieren Sie von den Erfahrungen der AOK Baden-Württemberg, der es mit Strategie und Systematik gelungen ist, den Anteil von Frauen in Führung in wenigen Jahren deutlich zu erhöhen.

Donnerstag, 26.11.2020, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Silja Fiedrich | Beiträge: Dr. Isabelle Kürschner, Auditorin für die berufundfamilie und  Tanja Flintsch, Proact Deutschland GmbH
Das New Normal – ein Plus für die Vereinbarkeit? Wie Corona unsere Arbeitswelt für immer verändert hat.

Kommt es Ihnen auch manchmal so vor, als hätten Sie in den letzten Monaten eine Zeitreise gemacht? Eine, in der Flexibilisierung und Digitalisierung vor nichts und niemandem mehr Halt gemacht haben, sondern zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Eine Selbstverständlichkeit, die viele schon lange herbeigesehnt und die meisten nun schnell zu schätzen gelernt haben.
Vom New Normal in der Arbeitswelt ist die Rede. Wir alle haben die Chance, diese neue Normalität in unserem Sinne mitzugestalten. Wie kann das gelingen und was bedeutet das für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben? Ein Selbstläufer?
Die drei Phasen der Coronazeit: Reagieren – Arrangieren – Neu denken
Nach anfänglicher Überwältigung sind die meisten Unternehmen samt Ihren Beschäftigten im neuen Arbeitsalltag angekommen. Sie haben sich zurechtgefunden, sich arrangiert – und fangen nun an, darüber nachzudenken, was davon bleiben wird. Vielleicht für immer.
Es wird nun Zeit für Phase drei. Wie soll es weitergehen?
Erst ganz leise, aber nun schon immer lauter, sind die ersten Rufe zu vernehmen: „Wir müssen wieder zur Normalität!“ Aber was ist das? Zurück in die alte Normalität, mit festen Strukturen, Arbeitsplätzen und Anwesenheitszwang? Oder die Schaffung einer neuen Normalität? Wie kann die aussehen? Radikal, mit Home-Office Lösungen für alle? Mutig, in dem man Dinge ausprobiert, sie laufen lässt und genau beobachtet, was daraus entstehen kann?

Donnerstag, 21.01.2021, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Birgit Weinmann | Praxisbeitrag: Elisabeth Kress-Maier, Sparkasse Heidelberg und Rüdiger Rentzsch, ev. Kirche im Rheinland
Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit. Wieviel Mobilität braucht Vereinbarkeit?

Mit der Coronapandemie ist die ökologische Dimension des Begriffs Nachhaltigkeit stärker in die Vereinbarkeit hineingewachsen. Ein Aspekt davon ist die sich verändernde Mobilität. Geschäftsreisen für Meetings mit Dienstleistern, Kunden und Kooperationspartnern sind inzwischen auch – was vor Corona eher selten der Fall war – digital durchführbar. Das Arbeiten im Home Office wurde – wo möglich- eingeführt oder stark ausgebaut. Das hat interessante Nebeneffekte: Finanzielle Ressourcen werden eingespart, z.B. durch den Wegfall von Dienstreisen. Durch die geringere Mobilität wird die Umwelt geschont. In diesem remote café setzen wir den Auftakt für das Jahresmotto 2021 der berufundfamilie. Und gehen der Frage nach, was ist Nachhaltigkeit und wie zahlt der Aspekt der Mobilität auf die Vereinbarkeit ein.

Donnerstag, 25.02.2021, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Silja Fiedrich | Beiträge: Dr. Elisabeth Mantl, Auditorin für die berufundfamilie und Susanne Maier,Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
Partnerschaftliche Arbeitsteilung für mehr Vereinbarkeit. Weil das Private beruflich ist und was Arbeitgeber beitragen können.

Partnerschaftliche Arbeitsteilung ist für viele Beschäftigte ein Wunsch. Damit müssen sich Arbeitgeber zwangsläufig mit dem Thema beschäftigen. Was können und müssen Arbeitgeber tun, um eine partnerschaftliche Arbeitsteilung zu ermöglichen? Warum ist es so schwer das zu realisieren? Liegt das an den Strukturen und Kulturen von Arbeitgebern? Warum ist der Wunsch oft noch nicht Realität und welche Rolle spielt dabei der “Mental load”? Diesen Fragen werden wir mit Dr. Elisabeth Mantl, Auditorin für die berufundfamilie und Inhaberin des Kompetenzbüros für Familie, Demografie und Gleichstellung und Susanne Maier, Referentin für Gleichstellung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, nachgehen.

Donnerstag, 18.03.2021, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Dr. Isabelle Kürschner | Beiträge: Margrita Schwanke-Berner, Landratsamt Ebersberg und Jan Keppler, Stadtverwaltung Metzingen
Stadt, Land, Vereinbarkeit. Wie Familienbewusstsein die Arbeitgebermarke kommunaler Arbeitgeber stärkt.

Familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ist bei kommunalen Arbeitgebern immer stärker gefragt. Sie dient als ein Schlüssel, den drei größten personalpolitischen Herausforderungen zu begegnen:
Beschäftigtendefizit – bis 2030 geht ein Drittel in den Ruhestand,
Nachwuchssorgen – die Bewerbungen junger Leute gehen zurück,
Imageprobleme – der Arbeitgeber gilt oft als bürokratisch und starr, zu begegnen.

Doch insgesamt zeigt sich in der öffentlichen Wahrnehmung ein eher uneinheitliches Bild – während einige Verwaltungen bereits digitale Vorreiterrollen einnehmen –  sowohl für die Bürger*innen, als auch für ihre Beschäftigten – hinken andere noch weit hinterher. Viele auditierte kommunale Arbeitgeber haben einen „Fahrplan“ für die personalpolitische Entwicklung Ihrer Organisation entwickelt. Das Ergebnis ist ein „triple-win“: Kommunen gewinnen an Attraktivität als Arbeitgeber, sichern ihre Funktionsfähigkeit und damit ihre Serviceangebote für die in der Kommune lebenden Personen. Was machen die, bei denen es schon richtig gut läuft? Welche Maßnahmen haben sie ergriffen? Wie läuft die Umsetzung? Wie ist die Finanzierung aufgestellt? Mit welchem Aufwand ist das Ganze verbunden? Wie gelingt der Kulturwandel? Wer sind wichtige Ansprechpartner*innen und welche Rolle spielen Multiplikator*innen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Ihnen und Vertreter*innen aus Kommunen. Dr. Isabelle Kürschner begleitet Sie durch dieses remote café, stellt gute Beispiele aus der Praxis vor und lässt dabei natürlich auch Stimmen direkt aus den Verwaltungen zu Wort kommen.

Donnerstag, 20.04.2021, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Silja Fiedrich | Beiträge: Dr. Elisabeth Mantl, Auditorin für die berufundfamilie und Susanne Maier,Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
Partnerschaftliche Arbeitsteilung für mehr Vereinbarkeit II. Arbeitgeber pro Partnerschaftlichkeit.

Partnerschaftliche Arbeitsteilung ist für viele Beschäftigte ein Wunsch. Damit müssen sich Arbeitgeber zwangsläufig mit dem Thema beschäftigen.
Am 25.02.2021 haben wir uns im remote café dem Thema „Partnerschaftlichen Arbeitsteilung“ mit dem Status quo der Erwerbskonstellationen,
dem Teilaspekt „Mental Load“ beschäftigt und aufgezeigt, was Arbeitgeber tun können, um eine partnerschaftliche Arbeitsteilung zu ermöglichen.
Mit dieser Fortsetzung setzen wir nochmal bei „was Arbeitgeber tun können“ an und vertiefen den Austausch zu Maßnahmen und Lösungsansätzen für die Praxis.

Donnerstag, 26.04.2021, 11.00-12.00 Uhr
Moderation: Martin Volz-Neidlinger
Beiträge: Iris Weichsel von den medius KLINIKEN in Kirchheim u. Teck, Nürtingen und Ostfildern-Ruit und Roland Kuttner vom Klinikum Weissenhof
Goldstandard Vereinbarkeit? Im Klinikalltag mehr möglich machen.

Der Arbeitsalltag in Kliniken und Krankenhäuser ist in der Corona Pandemie in den Blickpunkt der Medien und der Öffentlichkeit geraten.
Neben der akuten medizinischen Situation ist das Thema Fachkräftemangel eine Herausforderung, die sich in den nächsten Jahre – insbesondere im Pflegedienst – weiter verschärfen wird. Wie aber Personalgewinnung- und bindung verbessern? Welche personalpolitischen Stellschrauben gibt es im Klinikalltag, mit Schichtarbeit und seinen komplexen Dienstplänen? Ein Spezialcafé nur für Kliniken und Krankenhäuser? Mitnichten. Durch die Vielschichtigkeit der Arbeitsplätze, mit Verwaltung, Pflege und medizinischen Dienst, mit seinen heterogenen Zielgruppen nehmen sicher auch branchenfremde Teilnehmende Eindrücke und Anregungen aus diesem remote café mit.
Wir freuen uns im virtuellen Raum den Auditor und Trainer Martin Volz-Neidlinger sowie Roland Kuttner vom Klinikum Weissenhof und Iris Weichsel von den medius KLINIKEN in Kirchheim u. Teck, Nürtingen und Ostfildern-Ruit, zu begrüßen. Sie nehmen uns mit in den Klinikalltag und berichten, wie sie durch die Corona-Zeit gekommen sind. Wo nützt Ihnen das audit berufundfamilie konkret, um personalpolitische Herausforderungen zu bewältigen, was leisten sie als Arbeitgeber, um Beschäftigte in Ihrer Vereinbarkeit zu unterstützen und welche Rolle spielt dabei die „Kommunikation“, um sich in diesen herausfordernden Zeiten als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Montag, 10.05.2021, 14.00-15.00 Uhr
Moderation: Ursula Nicola Hesse und Silja Fiedrich
Beiträge: Anja Behr von der AOK Nordost, Sven Gothe von der Wuppertaler Stadtwerke GmbH und Alexander Jarausch vom Globus SB-Warenhaus, Freilassung.
Gute Führung voraus! Alle im Boot – gemeinsam zum Ziel.

Familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ist dann nachhaltig, wenn der Ausgleich der Interessen zwischen den Anforderungen, die die Arbeit stellt, den Interessen der Teams und den Interessen einzelner Beschäftigter gegeben ist. Im Sinne unseres Trialogs müssen Führungskräfte dafür ein Gespür entwickeln und dies aktiv mit den Beschäftigten und dem Team aushandeln. Wir greifen dies in unserem remote café auf und gehen den Fragen nach:

Wie können Führungskräfte das konkret im Alltag umsetzen und eine familien- und lebensphasenbewusste Teamkultur verankern und leben?
Wie kann das viel zitierte Geben und Nehmen gefördert werden?
Wie geht die Führungskraft in der aktuellen Pandemie-Situation damit um, wenn nicht mehr alles ausgeglichen werden kann?